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Suche das beste Mainboard für den Intel Core i9-14900K.

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Ich hänge hier gerade total fest und bin ehrlich gesagt nur noch genervt von der ganzen Recherche. Ich hab den i9-14900K schon hier auf dem Tisch liegen, aber bei der Suche nach dem passenden Mainboard verliere ich komplett den Verstand. Mein Plan war eigentlich, einfach das teuerste ASUS zu nehmen, also das ROG Maximus Z790 Dark Hero, weil man da ja denkt, dass man auf der sicheren Seite ist bei so einer Monster-CPU. Aber dann liest man in den Foren wieder überall, dass die VRMs bei den Mittelklasse-Boards wie dem MSI Tomahawk oder dem Gigabyte Elite auch schon völlig ausreichen und ASUS einfach nur massiv Overpricing betreibt für Features die kein Mensch braucht.

Mein Problem ist halt, dass ich hier in Berlin für mein Studio professionellen Videoschnitt in 6K und 8K mache und die Kiste unter Dauerlast absolut stabil laufen muss. Ich hab echt Schiss, dass mir die CPU wegen dieser ganzen Instabilitäts-Saga um die 13. und 14. Generation wegschmilzt oder ständig abstürzt, wenn ich nicht das perfekte Board mit den besten BIOS-Voreinstellungen finde. Meine Logik war: Teureres Board gleich bessere Spannungsversorgung gleich weniger Stress. Aber jetzt lese ich, dass gerade die High-End-Boards von ASUS die CPU teilweise mit viel zu viel Spannung grillen, wenn man nicht alles manuell einstellt.

Ich hab so ein Budget von 500 bis 700 Euro nur für das Board eingeplant, also Geld ist jetzt nicht das Hauptproblem, ich will einfach nur meine Ruhe haben und arbeiten. Ich muss nächste Woche ein riesiges Projekt für einen Kunden fertigmachen und hab absolut keine Zeit für Bluescreens oder stundenlanges Troubleshooting im BIOS. Brauche ich wirklich diese Z790 Refresh Boards wie das Aorus Master X oder tut es ein normales Z790 auch? Und wer hat diesen ganzen Intel Baseline Profile Kram am saubersten umgesetzt ohne dass die Performance komplett in den Keller geht? Ich will halt nicht 600 Euro ausgeben und dann am Ende ein Board haben, das die CPU künstlich kastriert, nur weil die Kühlung der Spannungswandler eigentlich doch nicht mit den 253 Watt dauerhaft klarkommt. Hat jemand das Dark Hero oder vielleicht das MSI Z790 ACE im Einsatz und kann mal ehrlich sagen, ob sich der Aufpreis lohnt oder ob ich mich hier gerade total in Details verrenne die am Ende eh keinen Unterschied machen...


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Ich les das hier gerade und krieg direkt Flashbacks zu meinem letzten Build... hab damals auch den Fehler gemacht und dachte viel hilft viel. Am Ende saß ich da mit nem 700 Euro Board und hatte nur Abstürze beim Rendering, weil die Automatik die CPU einfach gegrillt hat. Spar dir die Kohle lieber für mehr RAM oder schnellere NVMe-Platten, gerade bei 8K Schnitt macht das viel mehr Sinn. Ich fahr momentan eine eher vorsichtige Schiene und bin damit super stabil unterwegs. Du musst echt keine Unsummen ausgeben, um die 253 Watt stabil zu halten. Hier mal meine Tipps, wenn du wirklich nur arbeiten willst ohne Kopfschmerzen:

  • Schau dir mal das ASRock Z790 Taichi Lite an. Das ist im Grunde das High-End Board ohne den ganzen unnötigen Plastik-Bling-Bling und kostet fast die Hälfte von den Flaggschiffen. Die Spannungsversorgung ist absolut übertrieben gut für den 14900K, da brennt nix an.
  • Das MSI MAG Z790 Tomahawk MAX WIFI ist auch so ein Klassiker. MSI hat den Microcode und die Intel Baseline Profile meiner Meinung nach recht sauber im Griff momentan, ohne dass alles direkt instabil wird.
  • Ganz wichtig: Egal welches Board es wird, geh direkt ins BIOS und setz das Power Limit (PL1 und PL2) manuell auf 253W. Verlass dich nicht auf die Auto-Einstellungen der Hersteller, die wollen in Benchmarks glänzen und geben oft viel zu viel Saft drauf. Ich würd echt eher konservativ rangehen. Wenn das Board zu komplex ist, suchst du dich bei Fehlern dumm und dusselig. Ein solides Board für 300 bis 350 Euro reicht dicke aus, solange die VRMs gut gekühlt sind. Alles andere ist nur für Extrem-Overclocker interessant... und das willst du im Studio ja eh nicht. Meld dich falls du Hilfe bei den BIOS-Settings brauchst, hab das Prozedere erst neulich durchgemacht.


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Ich muss ehrlich sagen, ich bin von der aktuellen Mainboard-Generation einfach nur noch enttäuscht. Hatte mir fuer mein letztes Workstation-Upgrade auch so ein ueberteuertes Board geholt, weil ich dachte, fuer 600 Euro krieg ich Stabilitaet pur. Pustekuchen. Am Ende hatte ich mehr Aerger mit instabilen Bios-Versionen und sinnlosen Features als bei meinen alten Budget-Builds. Es ist echt traurig, wie viel Schrott einem heutzutage als Premium verkauft wird, nur damit man am Ende doch alles manuell drosseln muss. Ganz ehrlich, spar dir das Geld. Du kriegst fuer die Haelfte fast die gleiche Performance und oft sogar weniger Kopfschmerzen. Ich hab mittlerweile das ASRock Z790 Nova WiFi DDR5 verbaut. Das kostet deutlich weniger als die ROG-Teile, hat aber eine Stromversorgung, die den 14900K locker wegsteckt, ohne dass die Wandler gluehen. Oder nimm das MSI MAG Z790 Tomahawk MAX WiFi DDR5. Das ist so der Klassiker fuer Leute, die einfach nur arbeiten wollen. Es sieht nicht so schick aus und hat kein OLED-Display auf dem Board, aber wen interessiert das unterm Schreibtisch? Was mich am meisten nervt: Diese ganze Instabilitaets-Sache liegt oft gar nicht am Board-Preis, sondern daran, dass Intel und die Hersteller sich gegenseitig mit den Limits hochschaukeln. Meiner Erfahrung nach faehrst du mit einem soliden 300-Euro-Board am besten, wenn du die gesparten 400 Euro lieber in eine bessere Kuehlung oder mehr RAM steckst. Hab damals den Fehler gemacht und auf Marketing-Gequatsche gehoert... nie wieder. Wer mehr als 400 Euro ausgibt, zahlt meistens nur fuer Bling-Bling und Logos, die beim Rendern eh nicht helfen.


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Vergiss das Dark Hero, wenn es dir rein um die Stabilität geht. Das Board ist zwar gut, aber ASUS neigt dazu, ab Werk viel zu hohe Spannungen anzulegen, was bei deiner 8K-Workload auf Dauer riskant ist. Wenn du wirklich Ruhe haben willst, schau dir das MSI MEG Z790 ACE MAX DDR5 oder das Gigabyte Z790 AORUS MASTER X E-ATX an. Die Spannungsversorgung bei diesen Boards ist absolut massiv und steckt die 253 Watt Dauerlast locker weg, ohne dass die VRMs überhaupt warm werden. Ein paar kritische Punkte, die du beachten musst:

  • Spiel sofort das neueste BIOS-Update mit dem Intel Microcode 0x129 auf, bevor du überhaupt Windows installierst.
  • Deaktiviere manuell alle Enhancements wie ASUS MCE oder Gigabyte PerfDrive, die die Intel-Limits umgehen.
  • Setz PL1 und PL2 fest auf 253W und den IccMax auf 400A. Ich hab im Studio mehrere Workstations mit dem Gigabyte Z790 AORUS MASTER X laufen und die VRM-Temperaturen bleiben selbst nach Stunden in Premiere oder Resolve unter 60 Grad. Das Dark Hero ist eher was fuer Overclocker die Geld verbrennen wollen, für produktives Arbeiten ist das MSI oder Gigabyte die stabilere Basis... pass bloß auf die automatischen Voltage-Offsets auf, die grillen dir sonst die CPU schneller als du rendern kannst.


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