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Welche CPU ist ideal für einen energieeffizienten Heimserver?

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Welche Prozessoren bieten ein gutes Gleichgewicht zwischen Leistung und Energieeffizienz für den Einsatz in einem Heimserver? Welche Rolle spielen Faktoren wie Kernanzahl, Hyper-Threading und integrierte Grafik in diesem Szenario? Welche CPUs haben sich in der Praxis als zuverlässig und effizient für den Dauerbetrieb erwiesen?


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> Welche Rolle spielen Faktoren wie Kernanzahl, Hyper-Threading und integrierte Grafik in diesem Szenario? Nach etlichen Jahren Basteln an Heimservern ist mein Fazit klar: Der Idle-Verbrauch ist das absolut entscheidende Kriterium. Ein Server läuft die meiste Zeit im Leerlauf, daher bringt eine CPU mit hoher TDP wenig, wenn sie im Idle nicht tief genug schläft. Ich hab über die Zeit zwei Favoriten ausgemacht. Der Intel Core i3-12100 4 Cores 3.3 GHz ist der Effizienz-König für kleine Setups. Er zieht im Leerlauf fast nichts und die integrierte UHD 730 Grafik ist Gold wert fuer Transcoding via Plex oder Jellyfin. Brauchst du mehr Reserven fuer VMs, ist der Intel Core i5-13500 14 Cores 2.5 GHz meine erste Wahl. Die Mischung aus P- und E-Cores sorgt dafuer, dass Hintergrundprozesse kaum Strom fressen, aber bei Bedarf massive Leistung anliegt. AMD ist zwar unter Volllast super, aber beim Idle-Verbrauch liegen Intel-Systeme oft vorn, wenn man die C-States im BIOS im Griff hat... Integrierte Grafik ist imo ein Muss, um keine dedizierte GPU verbauen zu muessen, die den Stromverbrauch nur unnoetig in die Hoehe treibt. Hyper-Threading hilft enorm bei der Virtualisierung, da wuerde ich nicht drauf verzichten.


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Bezüglich "> Welche Rolle spielen Faktoren wie Kernanzahl, Hyper-Threading..."

  • Meiner Erfahrung nach sind zu viele Kerne oft kontraproduktiv für die Effizienz. Die meisten Heimserver langweilen sich eh 95% der Zeit. Wichtiger ist, dass die CPU moderne Befehlssätze und vor allem QuickSync für Medien-Transcoding beherrscht. Ich hab über die Jahre echt viel probiert und bin bei den kleinen Lösungen hängengeblieben. Der Intel Processor N100 auf einem ASRock N100M ist für mich aktuell der Sweetspot. Das Teil zieht im Idle fast nix und ist dank passiver Kühlung super zuverlässig im Dauerbetrieb. Wenn man doch mehr Single-Core-Power braucht, ist der Intel Pentium Gold G7400 ne solide, sichere Bank. Achtet beim Board darauf, dass es keine unnötigen Controller hat, die verhindern, dass die CPU in die tiefen C-States geht. Das macht am Ende oft mehr aus als die CPU selbst... TL;DR: Weniger ist mehr. Ein Intel Processor N100 reicht für die meisten völlig aus und spart massiv Strom.


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